Am Montag war ein echter Meilenstein für unser Projekt MitTe am Institut für Berufspädagogik: Wir durften unsere neuen, von Dr. Jaschke speziell für uns entwickelten Telepräsenzroboter-Prototypen im Rektorat der Universität Rostock vorstellen! Damit schaffen wir ein deutschlandweit einmaliges Angebot an unserer Universität!
Ein herzliches Dankeschön für den wertvollen Austausch und das große Interesse geht an Rektorin Prof. Dr. Elizabeth Prommer, Prorektorin Prof. Dr. Nicole Wrage-Mönnig und das Landtagsmitglied Katy Hoffmeister.
Als Projektkoordinatorin möchte ich diesen Meilenstein zudem nutzen, um Danke zu sagen: Ein riesiges Dankeschön an unsere Projektleitung Prof. Dr. Tamara Riehle für das große Vertrauen, die "freie Hand" bei der Umsetzung und die großartige Unterstützung!
Ebenso geht ein dickes Lob an unsere fantastischen studentischen Hilfskräfte Wanda Ullrich, Ronja Theodor und Stella Knaak – ohne euren Einsatz wären wir heute nicht an diesem Punkt.
Für wen machen wir das?
Wir möchten Studierenden in besonderen Lebenslagen eine echte Alternative bieten, wenn sie vorübergehend (einige Wochen) nicht physisch auf dem Campus sein können. Dies schließt Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwerbehinderung, psychischen Belastungen, gesundheitlich eingeschränkte Schwangere oder Studierende mit Care-Verpflichtungen ein.
Was macht den Telepräsenzroboter besser als eine klassische Videokonferenz?
Es geht um inklusive Präsenz. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass die zugeschaltete Person nicht nur am Bildschirm zuschaut, sondern aktiv, mitten zwischen den Mitstudierenden, auf Augenhöhe teilnimmt:
✔️ Autonomie: Die Person bewegt sich selbstständig durch den Seminarraum und steuert die 360-Grad-Kamera.
✔️Sichtbarkeit: Der Roboter repräsentiert die Person physisch im Raum. Sie wird von Lehrenden und Mitstudierenden direkt wahrgenommen.
✔️Soziale Teilhabe: Der Telepräsenzroboter wird zu Augen und Ohren – der Stimme im Raum. Hierdurch werden unsichtbare Barrieren durchbrochen und die Nutzenden erhalten ein großes Maß an Handlungsfähigkeit zurück.
Einsatz in der Lehre
Besonders in interaktiven Lehrformaten entfalten die Telepräsenzroboter ihr volles Potenzial. Der jeweilige Einsatz der „Robbys“ wird dabei immer individuell und vertrauensvoll mit den Lehrenden und Studierenden abgestimmt.
Unser Anspruch
Mit den Telepräsenzrobotern können wir dazu beitragen die Universität Rostock zu einem Ort zu machen, an dem wirklich alle Studierenden mittendrin statt nur dabei sind und aktiv am Campusleben teilhaben können – unabhängig von ihrer aktuellen Lebenssituation oder ihrem aktuellen Aufenthaltsort. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit, Teilhabe und innovativer Hochschullehre.

