Studienintegrierte Praktika und betriebliche Praxiserfahrung

 

Studienintegrierte Praktika:

Als wichtiger Bestandteil des Bachelor- und des Masterstudiums der Berufspädagogik müssen Praktika absolviert werden, die auf die spätere Tätigkeit als Lehrkraft an beruflichen Schulen vorbereiten. Sie sind fest im Curriculum verankert und werden mit Leistungspunkten versehen. In der Praktikumsordnung sowie in der Änderungssatzung der Praktikumsordnung sind die Praktika des Bachelor- und der Masterstudiengänge genauer geregelt.

Der Bachelorstudiengang umfasst ein fünf-wöchiges Orientierungspraktikum, von dem drei Wochen an einer beruflichen Schule und zwei Wochen an einer außerschulischen Institution der beruflichen Bildung absolviert werden.

Im Masterstudium gibt es ein sechswöchiges Hauptpraktikum, welches an einer beruflichen Schule absolviert wird und in dem es u.a. um das Erproben der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung geht.

Diese Praktika werden von Frau Dr. Melanie Hoppe und Frau Dr. Claudia Kalisch betreut, die bei Fragen Ihre Ansprechpartnerin ist.

Für Praktika im ländlichen Raum können Reisekostenzuschüsse beantragt werden. Ansprechpartnerin für Reisekostenzuwendungen ist Frau Katja Ladenthin (E-Mail: katja.ladenthinuni-rostockde) vom Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Rostock.

 

Betriebliche Praxiserfahrung:

Neben diesen studienintegrierten Praktika sind auch Betriebserfahrungen im Bereich der beruflichen Fachrichtung, die später unterrichtet wird, sinnvoll und notwendig. Sie sollen unter anderem sicher stellen, dass in der späteren Tätigkeit als Lehrkraft der Bezug zur Praxis hergestellt werden kann.

Deshalb gilt als Voraussetzung für den Eintritt in das Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern entweder eine einschlägige Berufsausbildung oder eine mindestens einjährige Berufserfahrung, z.B. in Form von Praktika.

Schon vor Beginn des berufspädagogischen Masterstudiums an der Universität Rostock muss mindestens die Hälfte dieser Praxiserfahrung vorgewiesen werden, d.h. sechs Monate Praxiserfahrung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich der beruflichen Fachrichtung.

Bei Fragen ist Frau Dr. Claudia Kalisch Ihre Ansprechpartnerin .

 

weitere Informationen:

Erweitertes Führungszeugnis:

Seit dem 01.04.2021 müssen Studierende, die Schulpraktika an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern absolvieren möchten, vor Beginn des Einsatzes ein Erweitertes Führungszeugnis in den Schulen vorweisen (Bundeszentralregistergesetzes (BZRG) § 30a Absatz 1 Nr. 2b). Vor dem 01.04.2021 ausgestellte erweiterte Führungszeugnisse sind nicht für das gesamte Studium gültig.

Das Erweiterte Führungszeugnis wird einmalig, vor Beginn des ersten Praktikums beantragt und behält während des gesamten Studiums seine Gültigkeit. Das erweiterte Führungszeugnis ist vor Praktikumsbeginn dem Institut für Berufspädagogik im Original vorzulegen und der Schule eine Kopie unter gleichzeitiger Vorlage des Originals.

Die Gebühr für das erweiterte Führungszeugnis ist von den Studierenden zu tragen. Eine Ermäßigung oder Gebührenbefreiung ist nur bei bestehender Mittellosigkeit vorgesehen. Die Mittellosigkeit (z. B. BAföG-Berechtigung) ist der Behörde gegenüber in einer Einzelfallprüfung mit einem entsprechenden Antrag nachzuweisen.

Um ein Erweitertes Führungszeugnis bei der Behörde beantragen zu können, stellt Ihnen das Institut für Berufspädagogik das Formular „Aufforderung zur Ausstellung eines Erweiterten Führungszeugnis nach § 30a BZRG“ auf Anfrage zur Verfügung.

 

Masernschutz:

Ab dem 01. April 2020 können Praktika an Schulen sowie Praktika an Einrichtungen, nur absolviert werden, wenn ein ausreichender Impfschutz oder eine ausreichende Immunisierung gegen Masern belegt werden kann („Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention“ vom 01.03.2020). Der Beleg erfolgt über: einen Nachweis über zwei Maserimpfungen (i.d.R. durch Impfpass), oder eine ärztliche Bescheinigung, dass eine Immunität gegen Masern besteht und somit eine Impfung nicht nötig ist, oder eine ärztliche Bescheinigung über eine dauerhafte medizinische Kontraindikation, aufgrund derer eine Maserschutzimpfung nicht gegeben werden darf, oder eine Bescheinigung einer Behörde oder einer anderen Einrichtung, dass eine ärztliche Bescheinigung über Immunität oder dauerhafte Kontraindikation bereits vorgelegt wurde. Der Nachweis über einen ausreichenden Maserschutz ist dem Institut für Berufspädagogik vor Praktikumsbeginn im Original vorzulegen. Ebenso händigen Sie der Schule eine Kopie unter gleichzeitiger Vorlage des Originals aus. Weitere Informationen über: https://www.bildungmv.de/aktuell/2020/masernschutzgesetz‐impfpflicht/. Ohne die Vorlage des Nachweises kann eine Aufnahme der Tätigkeit nicht erfolgen.