Im deutschlandweiten "Netzwerk empirische Forschung zur beruflichen Lehrkräftebildung" ging es um die international und interdisziplinär meistverwendete qualitative Forschungsmethode bzw. Methodologie, um die Grounded Theory. Anna Hanf, Mitarbeiterin und Doktorandin des Instituts für Berufspädagogik, zeichnete die kleinen aber feinen Unterschiede zwischen zwei sehr ähnlichen Varianten dieser sehr flexiblen – aber keineswegs beliebigen modellbildenden Methode nach: der reflexiven Variante nach Franz Breuer und der konstruktivistischen Variante nach Kathy Charmaz. Als praktische Übung wurden die ersten Schritte gemeinsam im "offenen Kodieren" bzw. "initial coding" gemeinsam gemacht.
Anna Hanf promoviert am Institut am Schnittfeld von Berufsbildungs- und Migrationsforschung zum Thema “Feeling at Home Abroad” – Wo sich pädagogische Fachkräfte an Kindertageseinrichtungen mit Zuwanderungserfahrung heimisch fühlen. Eine Reflexive Grounded Theory und der Weg dahin. (Arbeitstitel)

